Monatsrückblick Juni 2023: New kid on the blog

Monatsrückblick Juni 2023

Hier ist er also, mein erster Monatsrückblick, im Bloggerjargon auch liebevoll MoRüBli genannt. Dieser Juni eignet sich super für den Einstieg, denn er war wirklich übervoll an Ereignissen, die allermeisten davon wunderbar und hoffentlich wegweisend.

Der sprichwörtliche neue Schwung, den der Mai brachte, hielt im Juni nämlich an: Ich habe die Fortsetzung zu meinem Einsteiger Laufkurs „Von 0 auf 5km“ gebucht und begonnen. „The Blog Bang“ ging mit einem großen Bang, nämlich der Veröffentlichung dieser Homepage, los. Und mein Hormon-Reset-Wechseljahresprogramm bei Rabea Kieß konnte ich erfolgreich beenden.

In den Pfingstferien waren wir mit dem Womo in Österreich und Italien unterwegs. Das Wanderwochenende mit Ute war dann die Krönung dieses energiegeladenen Monats: Neben viel Spaß und Erholung brachten wir die Grobplanung für unser erstes gemeinsames Projekt mit nach Hause!

Langfristig in Erinnerung bleiben wird mir der Juni 2023 aber wohl leider hauptsächlich als Sterbemonat meiner lieben Freundin Britta. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist sie am 19.6. gestorben.

Meine Freundin Britta und ich in unserer Jugend
Ich liebe dieses Foto: Das strahlende Lächeln ist so typisch für Britta

Lauftraining? Läuft!

Irgendwann im Anfang März flatterte mir bei Facebook oder Instagram die Werbung für einen kostenlosen Einsteiger Laufkurs bei Torsten Pretzsch herein. Obwohl mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht nach Laufen war, ergriff ich die Chance und meldete mich an, ohne lange nachzudenken. In der zugehörigen Facebookgruppe wimmelte es dann nur so vor motivierten Mitläufer*innen und somit konnte ich gar nicht anders, als auch zu starten.

Am Ende der 8 Wochen (bei mir waren es wegen einer Zahnextraktion 9 Wochen) schaffte ich tatsächlich die magischen 5 km, mit Hängen und Würgen und mit einminütigen Gehpausen nach jedem gelaufenen Kilometer. Die ganze Sache (Kondition, Muskeln, Regelmäßigkeit) war allerdings noch nicht so gefestigt, dass ich darauf vertrauen wollte, es liefe nun von ganz alleine. Also buchte ich die Fortsetzung, den Dranbleiber- und Wiedereinsteigerkurs. Das war mir die Sache allemal wert.

Und so laufe ich auch weiterhin 2-3 mal pro Woche. Heute, am 28. Juni, habe ich ich die 5km tatsächlich zum ersten Mal ganz ohne Gehpausen und relativ locker geschafft!

Hier sieht man mich glücklich im Wald mit geröteten Wangen - nach einem erfolgreichen Lauf.
Happy me – endlich wieder regelmäßig im Wald laufen

The Blog Bang

Ebenfalls über eine kostenlose Challenge lernte ich Judith Peters Arbeit kennen. Mit ihrer wilden Leidenschaft fürs Bloggen und dem ganz pragmatischen -und für mich wirklich heilsamen- Ansatz „Better done than perfect“ konnte sie mich schnell für die Teilnahme an ‚The Blog Bang’ begeistern.

Schon vor einem Jahr hatte ich mir ein paar Domains reserviert und mit den ersten Bastelarbeiten begonnen, mich aber schnell in Design-Perfektionszwang und Inhaltsnöten verloren. Bei ‚The Blog Bang‘ geht es darum, ins Tun zu kommen und sich nicht mit „Technik-Kungfu“ und „Content-Ängst“ (Originialzitate von Judith) aufzuhalten. Das ist so erfrischend!

So entstand mein erster Blogartikel, bevor das Impressum und die Datenschutzerklärung angelegt war. Das Design (welches Design?!) lässt noch sehr zu wünschen übrig, es gibt noch keine Startseite, keine Über-mich-Seite und noch kein richtiges Konzept – aber genau das ist der Weg. Endlich erscheint es machbar, mir über das Bloggen eine gehaltvolle Homepage aufzubauen und meinem Coaching-Business näherzukommen. I love it!

Während der Blog-Bang-Videotermine mache ich immer fleißig Notizen

Gut gelaunt durch die Wechseljahre

Noch vor einiger Zeit waren die Wechseljahre für mich ein Thema, über das ich mich höchstens im Flüsterton und nur mit der allerbesten Freundin unterhalten hätte. Dann fing ich an, mich näher damit zu beschäftigen, Informationen zu sammeln und siehe da, jetzt bin ich mit Begeisterung dabei. Naja, dabei bin ich ja quasi gezwungenermaßen, aber nun sehe ich auch die positiven Aspekte und die Möglichkeiten, die diese Zeit mit sich bringt.

Das Hormon-Reset-Wechseljahresprogramm war für mich die ideale Unterstützung dabei, auch hier endlich ins Tun zu kommen und nicht weiterhin nur Wissen anzuhäufen. Über 8 Wochen begleitete Rabea Kieß die Gruppe und mich dabei, die vielen Informationen, mit denen sie uns versorgte, im Alltag anzuwenden. Durch diese persönliche Begleitung wurden mir nicht nur viele Zusammenhänge klarer, sondern ich konnte das Gelernte schrittweise wirklich umsetzen. Und auch Rabeas Lieblingsspruch war: „Es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern anzufangen und dranzubleiben.“

Besonders stolz bin ich darauf, dass mir die Ernährungsumstellung zur Darmsanierung und Stressreduktion im Körper gut gelungen ist, obwohl wir zwischendrin zwei Wochen lang im Urlaub waren. Gluten-, kuhmilch-, zucker-, koffeinfrei, dafür viel Eiweiß und Gemüse, das war eine echte Herausforderung. Komischerweise ging es, als ich erstmal angefangen hatte, dann viel leichter als gedacht. Bis zu den Sommerferien möchte ich es so strikt durchziehen, dann werde ich mal schauen, was ich davon beibehalten möchte.

Mein neuer hormonfreundlicher Nachmittagssnack: geeiste Banane mit Erdnussbutter und Schokostreuseln (80%)
Mein neuer hormonfreundlicher Nachmittagssnack: geeiste Banane mit Erdnussbutter und Schokostreuseln (80%)

Mit dem Womo unterwegs

Die zweitbeste Idee, die mein soon-to-be-Exmann und ich hatten, war es, unser nun heißgeliebtes Wohnmobil zu kaufen. Auch nach der Trennung fahren wir noch gemeinsam mit unserer Tochter (sie war natürlich die beste Idee) in den Urlaub.

In den Pfingstferien ging es zunächst nach Innsbruck, auf den wundervollen, ruhigen und sehr gepflegten Campingplatz Alpencamping Mark. Wir hatten einen Stellplatz direkt am Waldrand und obwohl wir einige Aktivitäten geplant hatten, fanden wir es überhaupt nicht schlimm, dass wir die ganze Woche nur auf dem Platz verbringen konnten, weil Marla leider gleich am zweiten Tag krank wurde.

Durch meine Online-Kurse, das Laufen und die Zubereitung gesunder Mahlzeiten war ich sowieso beschäftigt und der Wald und die Berge bewirkten eine sofortige Entspannung und Erholung auch ohne großes Programm.

Der weitläufige Campingplatz, im Hintergrund die Berge bei Innsbruck

Ein echter Kulturschock war dann der Wechsel auf den Campingplatz La Quercia in Lazise am Gardasee. Wir kannten ihn schon und wussten was uns erwartet, aber nach der ruhigen Woche in Österreich war der Kontrast schon sehr krass.

Zum Glück war Marla aber wieder fit und genoss die Pool-Landschaft mit allerlei Wasserrutschen und Spraypark. Ziemlich schnell fanden wir auch hier in unseren Rhythmus und hatten eine tolle Zeit.

Beim Essen musste ich natürlich einige Ausnahmen machen, was wäre bella italia denn ohne Cappuccino, Spaghetti Vongole und Profiterole…

Campingplatz La Quercia Lazise, Abendsonne, ein Lattenzaun, davor hängen Wäsche und Lampignons an der Leine.
Halligalli am Gardasee

Wanderwochenende mit Folgen

Als ich 2007 an meine heutige Schule wechselte, kam auch Ute neu an die Schule. Wir trafen uns noch vor den Ferien auf der Lehrerhocketse und verstanden uns gleich richtig gut. Im Zuge der Entwicklung zur Gemeinschaftsschule wurden wir zum Lehrerinnenteam und sind es bis heute geblieben.

Ein Bad im Alpsee macht glücklich

Spannenderweise haben wir uns beide auch privat in eine ähnliche Richtung entwickelt, so dass wir jetzt unser erstes gemeinsames außerschulisches Projekt in Angriff nehmen wollen. Um endlich mal in Ruhe planen zu können, haben wir uns diese kleine Auszeit gegönnt und es war herrlich.

Auf der Hin- und Rückfahrt sind wir jeweils kurz in den Alpsee gesprungen, samstags hatten wir eine schöne, entschleunigte Wanderung in den Bergen und so ganz nebenbei haben wir ein grobes Konzept für unser Retreat-Wochenende im Herbst entwickelt. Demnächst verraten wir mehr, stay tuned!

Yogalehrerin Ute von Sunshine-Yoga

Was im Juni sonst noch los war

  • Mein Saug- und Wischroboter ist kaputt gegangen und muss wahrscheinlich eingeschickt werden, keine Ahnung, was er hat, aber das ist nicht gut, gar nicht gut…
  • Endlich konnte der traditionsreiche Besigheimer Stadtflohmarkt mal wieder stattfinden: Wir hatten einen Extrastand direkt vor der Haustüre und sind einiges losgeworden. Yeah!
  • Falls jemand noch auf die Auflösung der Sache mit der Allianz wartet: Mein Auto war beschädigt worden, der Verursacher wies jedoch die Verantwortung dafür von sich. Letztendlich lief es dann so seltsam, dass ich am Ende glücklich war, das Gutachten nicht noch zahlen zu müssen. Der Schaden an meinem -zugegebenermaßen ziemlich alten, verbeulten- Auto wurde jedoch nicht reguliert.
  • Die erste Mädesüß-Ernte ist erfolgt. Mehr dazu hoffentlich demnächst.
  • Im Urlaub habe ich zweieinhalb Bücher gelesen: Eins war insgesamt gut, wenn auch stellenweise etwas anstrengend (Noch wach?/ Benjamin von Stuckrad-Barre), eins war richtig schlecht geschrieben, aber so halb biografisch, deshalb habe durchgehalten (So long, Marianne/ Sylvia Frank – fun fact: hier handelt es sich wohl um ein schreibendes Ehepaar) und momentan bin ich noch an „Hell strahlt die Dunkelheit“ von Ethan Hawke, das lese ich sehr gerne, leider finde ich im Alltag selten die Ruhe dazu.

Was im Juli ansteht

  • Brittas Beerdigung am 4. Juli. Ich kann es kaum glauben, dass ich das hier schreibe, das kann doch eigentlich gar nicht sein, das ist so unwirklich… Zum Glück kann ich durch kollegialen Tausch dabei sein.
  • Ansonsten wohl nur Schule, Schule, Schule: Der Countdown läuft, noch vier Wochen bis zu den Sommerferien und es gibt so vieles, was noch erledigt werden muss.
  • Nachtrag: Die Zahnimplantats-OP am 5. Juli.

8 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zum ersten Monatsrückblick, Du wirst ihn lieben 🙂 Ich finde Dein schlichtes Design wunderbar. Hauptsache Du bist online. Mein Beileid zum Tod Deiner Freundin Britta. Das erinnert mich an Johannes‘ Cousine, die mit 36 starb. Das ist einfach schlimm. Weiterhin fröhliches Bloggen und liebe Grüße von Marita

    1. Liebe Marita, vielen Dank für dein Feedback zu meinem ersten Monatsrückblick! Ganz lieben Dank auch für dein Beileid. Es tut mir leid, dass ihr auch schon den viel zu frühen Tod eines lieben Menschen erleben musstet.
      Liebe Grüße
      Carolin

  2. Auch von mir herzliche Gratulation zu deinem ersten Monatsrückblick! (Und wie geht’s dem Saug- und Wischroboter jetzt?). Bin bereits gespannt auf deinen zweiten Streich … Grüsse von einer MoRüBli-Novizin

    1. Liebe Susanne,

      der Cliffhanger saß, gell? Die Auflösung kam allerdings schon im Juli-12-von-12: Er funktioniert wieder einwandfrei, einfach so…

      Tja, der neue MoRüBli steht ja jetzt an, hoffe, dass er morgen soweit ist. Werde dann auch gleich mal bei dir vorbeischauen, was deiner macht, so von Novizin zu Novizin 🙂

      Liebe Grüße
      Carolin

  3. Liebe Carolin
    So toll dein Artikel, man ist mittendrin in deinem Leben. So traurig mit deiner wunderschönen Freundin. Das zeigt uns, wir dürfen jeden Moment dieses Lebens genießen und durchbringen, was in die Welt möchte. Schön, dass du auch in der Content Society bist, das wird unser Motor sein, voranzugehen. Aber eigentlich machst du da ja eh schon ganz schön viel.
    Liebe Grüße
    Marianne

    1. Liebe Marianne,
      ja, tatsächlich habe ich nach Brittas Tod kurz innegehalten und überlegt, ob das jetzt ein guter Zeitpunkt ist, unmittelbar danach mit meiner Website rauszukommen, aber dann dachte ich: GERADE JETZT! Vor einem Jahr war Britta noch quicklebendig und niemand hätte jemals gedacht, dass sie ein Jahr später tot sein würde.
      Ja, voll schön, dass wir die Content Society gemeinsam rocken!
      Liebe Grüße
      Carolin

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