carolin weise · allconsciousness-ish philosopher
*U·to·pie, die; –, -n [utoˈpiː] | die Welt als Ort, den es so (noch) nicht gibt…
Was wird für uns als Gesellschaft möglich, wenn wir unser Mensch-Sein nicht auf unser rationales, bewusstes Selbst reduzieren, sondern unser inneres Erleben – jenseits von Prägungen, Rollen und Erwartungen – mit einbeziehen?
Fragen mag ich so viel lieber als fertige Antworten.
Hier schreibe ich darüber, wie ich mein Mensch-Sein in seiner ganzen Tiefe erforsche, seit ich im September 24 den Beamtenstatus und mein Lehrerinnen-Dasein hinter mir gelassen habe.
Spannend fand ich, dass der äußeren Freiheit nicht automatisch auch innere Freiheit folgte. Mir einschränkender Strukturen und Mustern immer stärker bewusst zu werden, war und ist ein erkenntnisreicher Prozess.
Was bleibt übrig, wenn ich alles einfach mal in Frage stelle?
Bei dieser sehr persönlichen Arbeit bemerke ich immer wieder starke Parallelen und Anknüpfungspunkte zu gesellschaftlichen Entwicklungen.
Im Alltag geht es meist darum, Probleme schnell und effizient zu lösen, damit es weitergehen kann. Ob im persönlichen Bereich oder auf gesellschaftlicher Ebene, für mehr Tiefe fehlt uns meist die Kapazität.
Auf diese Weise beheben wir allerdings nur die Symptome und bleiben in Strukturen stecken, die diese Probleme überhaupt erst hervorbringen.
Mein Sweetspot liegt dort, wo Psychologie, Philosophie, Spiritualität, Soziologie und Politik aufeinandertreffen.
Ich lebe von dialogischem Denken.
Die meisten meiner Texte – oft sind es eher Gedankensplitter – entstehen durch Impulse von außen. Es sind zufällige Begegnungen, Insta-Beiträge (besonders ergiebig sind auch Kommentare), Bücher oder Gespräche, die mich inspirieren und deren Essenz ich dann in mir bewege und meist automatisch in einen gesellschaftlichen Zusammenhang einordne.
Deine Resonanz ist essentiell für mich. Nutze gerne den Kommentarbereich unter den Beiträgen oder schreibe mir per DM, um deine Selbstwahrnehmung, deine Gedanken und Widersprüche, dein Weiterdenken zu teilen.
Warum ich mache, was ich mache Als ich den im Juni 2024 den Entschluss gefasst hatte, die Entlassung aus dem Beamten- und damit auch gleichzeitig aus dem Schuldienst zu beantragen, war für mich klar, dass ich direkt im September als Coachin für Empathische Biografiearbeit in die Selbstständigkeit starten möchte. Mit
Dieser Text ist vom 7. Juli 2025. Manche Begriffe würde ich heute so nicht mehr verwenden. Alles in allem finde ich den Text aber immer noch aussagekräftig, deshalb packe ich ihn jetzt auf den Blog. Meine Wahrheit ist kein Dogma Erstmal: Meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit. Ich denke auch
Einstein und Kirschkerne – Gedanken übers MenschSein Da sitze ich wieder, im Café, heute ohne Baumkuchen, es wird langsam Sommer. Kirschen, Nektarinen, Melonen werden an mir vorbeigetragen. Ich habe mir vorgenommen, endlich wieder regelmäßig zu schreiben, ohne Schreibgruppe, ohne sexy Muse. Meine vielen Ideen, die mir jeden Tag durch den
Die Liste der Skandale der letzten Zeit ist leider lang: P. Diddy, Pelicot, Epstein… Jetzt sorgt der Fall Ulmen/ Fernandes in Deutschland für große Aufregung. Obwohl vielen mittlerweile klar ist, dass all diese Ungeheuerlichkeiten Symptome eines weit größeren Problems sind, nämlich tiefverwurzelter misogyner Strukturen in unserer Gesellschaft, sind die Reaktionen
Meine ganz eigene Challenge, um das Schreiben von profanen Texten zu etablieren Nicht jeder Text muss ein absoluter Knaller sein, jedenfalls dann nicht, wenn durch diesen Anspruch gar nichts entsteht und alle Worte in meinem Kopf stecken bleiben. Also werde ich hier jeden Tag einen kurzen Text (ca. 150 Wörter)
Rumsitzen und denken, wie doof gerade alles ist? ‚To sit with your feelings‘ impliziert sowas in diese Richtung vielleicht? Nein, das meine ich damit nicht. Es geht ja gerade darum, aus dem Denken, aus dem Kopf, rauszukommen. Es ist zwar schon auch wichtig und hilfreich, die Gedanken zu sortieren, zum
Wenn du eine konkrete ‚Berufsbezeichnung‘ haben möchtest, kann ich mich mit ‚freie Publizistin‘ mittlerweile am ehesten identifizieren. Meine Gedanken und Impulse sind das, was ich in die Welt tragen möchte.
Die intensive ‚innere Arbeit‘, durch die sie entstehen, nenne ich systemrelevante Biografiearbeit. Es handelt sich dabei um einen Mix aus Empathischer Biografiearbeit mit Embodiment-Elementen und sehr intuitivem Vorgehen, auf allconsciousness-mäßigem Unterbau, mit eher intellektuell geprägtem Zugang.
Wenn dich das anspricht und du dir eine Zusammenarbeit vorstellen kannst, findest du verschiedene Möglichkeiten dazu unter work with me.
Falls dich mein Drumherum – über meine Texte hinaus – noch mehr interessiert, findest du auf der About-Seite harte Daten, Zahlen, Fakten (haha) zu mir und meinem ‚Warum‘.